Am Sonntag, 03. Mai 2026, fokussierte der Gemeindesonntag der Pfarrei St. Marien auf die über 1000-jährige Geschichte der Seelsorge in Stiepel. Den reich bebilderten Vortrag hielt Frau Dr. Roswitha Abels, die das Pfarrarchiv seit 20 Jahren ehrenamtlich leitet. Im Jahr 1008 kam es auf dem Haupthof der “Villa Stipula” durch die heilige Gräfin Imma von Stiepel zur Errichtung einer Eigenkirche. Die heutige Stiepeler Dorfkirche wurde 1610 endgültig evangelisch. Nachreformatorisch kam es erst 1914-15 zum Bau eines katholischen Gotteshauses - der heutigen Kirche St. Marien. Sie beherbergt seit 1920 das Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter, das erst 1820 aus der Dorfkirche entfernt wurde und in privaten Besitz wechselte. Die neue Wallfahrtskirche wurde 1955 zusätzlich zur Pfarrkirche (Patrozinium: Schmerzhafte Mutter) erhoben und mit Gründung des Zisterzienserklosters 1988 auch Klosterkirche. Das Video des live gestreamten Vortrags ist hier weiterhin abrufbar.
